Aktuell - Hilfe für Flüchtlinge im Irak

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Die IS (Islamischer Staat) ist eine seit 2003 aktive Terrororganisation. Nach militärischer Eroberung eines zusammenhängenden Gebiets im Nordwesten des Irak und im Osten Syriens rief die IS am 29. Juni 2014 ein Kalifat (Staat) aus. Sie kämpft im syrischen Bürgerkrieg gegen die Regierung, zugleich gegen die Freie Syrische Armee, sowie gegen die kurdische Minderheit im Norden des Landes und löste eine politische Krise aus. Die Machtbasis bildet eine Gruppe von ehemaligen Offizieren der irakischenArmee, die zu Dschihadisten (islamische Gotteskämpfer) geworden sind. Seine Anhänger propagieren Aufbau und Ausdehnung des islamischen Staates mit dem Mittel der Gewalt, als religiöse Verpflichtung jedes Muslims zur Verteidigung des Islam gegen Ungläubige.

Im Oktober 2014 besuchte unser 1. Vorstizender Herr J. Bor den Nordirak. Er konnte mit seinen Helfern die Grenze sicher überqueren, obwohl kurdische Demonstranten aus Cizre (Türkei) die Straße blockierten und Steine auf Polizisten warfen, die sich mit Tränengas wehrten.

In der Region Dohuk angekommen, traf das Team auf rund 1,2 Millionen Menschen, die vor der IS auf der Flucht sind. Einige Dörfer haben inzwischen mehr Flüchtlinge als Bewohner. Ihre Geschichten sind dramatisch: 8 Tage durch die Berge, wo Hunderte wegen Wassermangel ums Leben kamen. Auch berichten sie, dass deren Leichen von Tieren gefressen wurden. Viele erzählen wie sie zusehen mussten, wie ihre eigene Familie (Ehepartner und Kinder, Geschwister) von der IS getötet wurden. Man spricht auch von Vergewaltigungen und davon, wie die dann schwangeren Frauen sich selbst auf den Bauch fallen lassen, um die “IS Babies” sterben zu lassen. Fast alle Flüchtlinge wurden ausgeraubt und haben nur noch ihre Kleidung am Leib.

Es gibt schon positive Entwicklungen zum vorherigen Besuch einen Monat zuvor. Ein ernannter Leiter regelt die nun in Gruppen aufgeteilten Zeltlager und die Verteilung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern. In diesen Lagern wird das Essen von der lokalen Regierung zur Verfügung gestellt und auch gibt es nach und nach eine Gesundheitsversorgung.

Aber ein großer Teil lebt nach all den Monaten noch immer in erbärmlichen Umständen. Sie leben in aus Decken und Pappe zusammengebastelten “Zelten” oder in unfertigen Betongebäuden ohne echten Schutz vor Regen, Wind und Kälte. Einige haben weder Schuhe noch Winterkleidung.

HVC bringt humanitäre Hilfe und versucht praktische Lösungen zu finden, um die Menschen im Winter zu unterstützen. Das Team hat bereits Kontakte zu lokalen Organisationen und der Kirche im Untergrund, die aus ehemaligen Muslimen besteht.

Fast niemand sieht eine Zukunft. Wenn sich die IS weiter ausbreitet, müssen sie wieder fliehen. Es gibt kaum Arbeitsmöglichkeiten und damit auch kein Geld. Die einheimische Bevölkerung dient überwiegend im Millitär der kurdischen Armee (Peschmerga), wo Männer und Frauen ihr Leben an der Front lassen.

Trotzdem setzen die christlichen Flüchtlinge ihr Vertrauen auf Gott. Wie in Psalm 121 fragen sie: “Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?” Ein Flüchtling aus Mosul, der nun in einem Hotel arbeitet, erzählt, wie ein IS-Kämpfer ihn fragte, ob er Christ sei. "Ich konnte nicht anders als “ja” sagen." Ihm wurde daraufhin alles genommen und er floh mit seiner Familie in die Berge. Hier verdient er ein Drittel seines normalen Lohnes. Aber er kann Lebensmittel für seine Familie kaufen. Auf die Frage, ob er Angst vor der Zukunft hat, antwortete er: "Nein, Gott ist mit uns."

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